Veranstaltungshinweise

„Kriegsende und Revolution – November 1918 in Hohenlohe“
Sonntag, 25. November 2018, 16:00 Uhr
Vortrag von Dr. Daniel Kuhn

Was geschah vor 100 Jahren bei uns in Hohenlohe, als
der 1. Weltkrieg endete und die Revolution ausbrach?

Veranstaltungsort: Ehemalige Synagoge/Haus der Jugend
Eintritt frei

„Krankheit und Sterben im Judentum“
Sonntag, 18. November 2018, 16:00 Uhr
Vortrag von Dieter Kaufmann

Informationen und Hintergründe über die Traditionen und Gebräuche im Judentum, zu den Themen Krankheiten und Sterben.

Veranstaltungsort: Ehemalige Synagoge/Haus der Jugend
Eintritt frei

Sternlichterlauf am
Freitag, den 9. November 2018 ab 18:00 Uhr an den einzelnen Stolpersteinen zum Kreuzgang der Stiftskirche.
Herzliche Einladung an alle, die teilnehmen wollen.

 

 

 

SWR4 Interview zum Sternlichterlauf

Die Volkshochschule Öhringen führt einige Veranstaltungen durch, die möglicherweise auch auf ihr Interesse stoßen:

Hohenlohe – zwischen Schwaben und Franken? – ein geschichtlicher Vortrag
Donnerstag, 8. 3. 2018; 19.00 – 20.30 Uhr,
Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein; 6,00 €

Diaspora an Kocher, Jagst und Tauber,
Jüdisches Leben im alten Hohenlohe – Führung
Donnerstag, 3. 5. 2018; 19.30 – 21.00 Uhr,
Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein; ohne Gebühr
Anmeldung erforderlich

Ein sehr interessantes und umfangreiches Veranstaltungsprogramm gibt es vom
Freundeskreis ehemalige Synagoge Affaltrach.
Bitte informieren Sie sich unter:
www.synagoge-affaltrach.de

 

Autorenlesung mit Titus Simon

Titus Simon liest aus seinem Roman:
„Kirmeskind“
Erik Beisswenger begleitet musikalisch


Sonntag, 28. Januar 2018

15.30 Uhr
Haus der Jugend / ehemalige Synagoge, Öhringen

In Simons zweitem Roman stoßen die Leserinnen und Leser auf etliche Figuren, die ihnen aus dem ersten Werk bereits vertraut sind.
Der Holocaustüberlebende Jakob Winter, Protagonist des Vorläuferromans „Hundsgeschrei“, lebt noch eine Zeit lang mit Leonore zusammen, die sich nach seiner überstürzten Ausreise in die USA als Alleinerziehende durchschlagen muss. Die Schaustellertochter Caroline bringt 1946 ihr zweites Kind zur Welt. Der Vater des kleinen Hans ist Besatzungssoldat mit afroamerikanischen und mexikanischen Wurzeln.

Buchumschlag

„Kirmeskind“ stellt die schwere Kindheit eines Jungen in den Mittelpunkt, der in den 50er und 60er Jahren darunter zu leiden hat, dass seine Hautfarbe ein wenig dunkler ist, als die der Menschen in seiner Umgebung.
Der Roman wird so auch zu einer Auseinandersetzung mit wenig bekannten Unrechtstatbeständen westdeutscher Nachkriegsgeschichte.

 

 

Titus Simon (links) und Erik Beissenger

Veranstalter: „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ Sektion Hohenlohe – Franken
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei; der Veranstalter freut sich über eine kleine Spende.

 

 

Bildergalerie

Vortrag: Das Landjudentum

Unser Vereinsmitglied Dieter Kaufmann spricht am
Mittwoch, 29. November 2017 um 14.30 Uhr
im Haus an der Walk, Öhringen über

„Das Landjudentum – eine bei uns (fast) vergessene Lebensform“

Der Vortrag stützt sich im Wesentlichen auf eine Verbindung von historischen Unterlagen, der Literatur und dem tatsächlichen Weltgeschehen. Der Makrokosmos eines Dorfes wie Berlichingen hatte keinen Einfluß auf das große Ganze. Das Weltgeschehen aber sehr wohl auf das Dorf. Das Landjudentum steht für die spezifische Form deutsch-jüdischen Lebens auf dem Land vor 1933.

Der Eintritt zu diesem Vortrag ist kostenlos